Olympos & Lykische Küste

Die Lykische Küste ist eine der reizvollsten Landschaften der Türkei. Die versunkene Stadt Simena, antike Amphitheater, lykische Felsgräber und wilde Schluchten machen den Reiz dieses fast noch unbekannten Gebietes am Mittelmeer aus. Hier können Sie 5000 Jahre alte Kultur entdecken. Hinzu kommen teilweise noch unberührte Traumstrände und -buchten, uralte Fichten- und Kiefernwälder, Zitrusplantagen, Olivenhaine und zahlreiche Fischerstädtchen.

 

Olympos

Olympos ist eine alte Ruinenstadt, die am südlichen Ende der Bucht von Cirali liegt. Die antike Hafenstadt wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. gegründet und war bis zum 4. Jahrhundert nach Chr. bewohnt. Für einen Besuch der historischen Stätte spricht die landschaftlich wunderschöne und verborgene Lage. Olympos erstreckt sich direkt vom Meer in einen Talkessel zwischen den Steilwänden des langezogenen Omurga-Bergrückens und des Musadagi entlang der Ufer des kühlen Baches Akdere. Die Ruinen liegen verborgen im dichten Mischwald aus Pinien, Kiefern, Platanen, Lorbeer und Oleander. » Fotoalbum Olympos

 

Myra

Myra (heute Demre genannt) war in der Antike eine Großstadt. Vom Glanz dieser Zeit zeugen die lykischen Felsgräber aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., welche mit zalhlreichen Inschriften und reichem Reliefschmuck verziert sind. Mehrere Generationen haben ihre Grabhäuser in dieselben Felsen über- und nebeneinander gehauen und so als Monumente der Nachkommenschaft hinterlassen. Im 2. Jahrhundert n. Chr. wurde Myra zu einer regelrechten Metropole. In derselben Zeit wurde auch das riesiege Theater erbaut. Es stammt aus der römischen Epoche und ist noch sehr gut erhalten. » Fotoalbum Myra

 

Kas

Malerisch versteckt in einer stillen Bucht der Lykischen Küste liegt Kas, von den Lykiern Habesos genannt, von den Griechen später Antiphellos. Ein kleines ehemaliges Fischerstädtchen, mit einer ganz ursprünglichen Atmosphäre. Der Ortskern mit den schmalen Gassen und den griechischen Häusern steht unter Denkmalschutz. Und hochoben auf den Stufen des antiken Theaters lässt sich einen einmaligen Sonnenuntergang erleben.

» Fotoalbum Kas

Kekova

Ein weiteres Highlight entlang der Lykischen Küste ist Kekova - bekannt vor allem wegen der antiken Überreste. Mit Kekova wird nicht nur die ca. 7 km lange Insel gegenüber der Burg von Simena bezeichnet, sondern die gesamte Region dieses Küstenabschnitts. Durch ein Erdbeben versanken Teile der Insel und damit auch der Stadt im Meer. Diese unter Wasser gelegenen Ruinen können mit Booten, welche mit gläsernen Böden und Guckfenstern ausgetattet sind bestaunt werden.

 

Adrasan

Etwa 10 km von Olympos entfernt liegt das Fischerdorf Adrasan, welches unter Kennern als Perle des türkischen Mittelmeeres gilt. Hier gedeihen Lilien, Orchideen, Oleander und es wachsen Orangen und Zitronen in Hülle und Fülle. Hier fühlen sich ruhesuchende Naturfreunde wohl. Der Strand fällt sanft ab ins Meer. Die Region wartet auch mit einem einmaligen Naturschauspiel auf:  Jedes Jahr von Ende Mai bis August kommen die Schildkröten der Art Caretta  Nachts an den Strand um ihre Eier zu legen.

Die Flammen von Chimära

Neben den Hauptsehenswürdigkeiten des Nationalparks, den Ruinenstädten Phaselis und Olympos, sind die “ewigen Flammen von Chimära” ein Highlight der Gegend. Seit Jahrhunderten schon flackern von austretendem Erdgas gespeiste Flammen aus dem Berghang, von denen der Legende nach das olympische Feuer stammt. Besonders empfehlenswert ist eine Nachtwanderung, wenn die Flammen von weitem sichtbar aus dem Berghang austreten.